Geschichte und Daten des Vereins

Ab 1976 baute die Stadt mit Mitteln der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme westlich der Emscherstraße, im unmittelbaren Bereich der BAB 42, im Stadtteil Unser Fritz die Kleintierzuchtanlage Wanne-Nord. Hierdurch sollte für die aus Wohngebieten planverdrängten Tauben- und Kaninchenzüchter ein neues Domizil geschaffen werden. Die einzelnen Parzellen wurden mit Typenlauben und Taubenschlägen bebaut, die die Kleintierzucht in einem gesonderten Raum der Laube ermöglichte. Die Nutzung der Parzelle wird sonst nach kleingärtnerischen Gesichtspunkten vorgenommen.

Der Verein hatte bis 1981 einen eigenen Pachtvertrag mit der Stadt. Inzwischen wurde der Vertrag in den Generalpachtvertrag zwischen der Stadt Herne und dem Stadtverband der Gartenfreunde eingegliedert. Gleichzeitig trat der Verein auch dem Stadtverband bei. Die Kleintierzuchtanlage ist als Ergänzung der vorhandenen Kleingartenanlagen gedacht und bildet mit ihrer Anlagenausrüstung ebenfalls öffentliches Grün der Stadt.